Cortisol – Dynamik

Meine Devise: „Mit Schwung geht es durch den Tag!“

Produktionsort: Mithilfe von Cortisol stellt sich unser Körper auf Belastungen aller Art ein. Produziert wird das Stresshormon in der Nebennierenrinde – unter der Regie von ATCH. Dieses Signalhormon wird in unserer Hirnanhangdrüse ausgeschüttet. Und zwar in einer bestimmten Tagesrhythmik und in Abhängigkeit davon, wie sehr wir körperlich oder mental gefordert sind. In Stresssituationen bindet ATCH an Rezeptoren der Nebennierenrinde und ruft damit Cortisol auf den Plan. Und da wird auch gar nicht lange herum-gefackelt: Unter dem Einfluss von ACTH steigt die Cortisol-Konzentration im Blut innerhalb weniger Minuten an.

Funktionen: Cortisol ist ein echter Zuckerjunkie, der einzig ein Ziel verfolgt: Energie aus den Kraftspeichern des Körpers bereitstellen. Und zwar Pronto! Cortisol beeinflusst unsere Wahrnehmungsfähigkeit und macht uns leistungsfähiger. Als Gegenspieler von Melatonin bildet sich Cortisol vermehrt in den frühen Morgenstunden – wie ein eingebauter Wecker sorgt es dafür, dass wir den Tag nicht verschlafen. Dem Hormon sind außerdem antientzündliche und immunsupprimierende Eigenschaften eigen. Das heißt: Cortisol reguliert unser Abwehrsystem herunter und wirkt überschießenden Immunreaktionen entgegen, die dem Körper schaden könnten.

Mangelt es an Cortisol?

Alles mit Maß und Ziel, sollte es immer dann heißen, wenn Cortisol im Spiel ist: Denn weder zu viel noch zu wenig Cortisol sind unserer Gesundheit zuträglich. Sind wir durch Lebenskrisen, Verluste oder Arbeitslosigkeit belastet, rackern sich die Nebennieren ganz schön ab und produzieren Cortisol im Übermaß. Bluthochdruck, Schlafstörungen sowie Angst- und Panikattacken können die Folgen sein. Hält der Stresszustand an, beginnen die Nebennieren allmählich zu schwächeln, bis sie irgendwann den Hut drauf schmeißen – es kommt zu einem Cortisolmangel.

Körperliche Symptome eines Cortisolmangels:

  • Schwäche
  • Müdigkeit bis hin zur völligen Erschöpfung
  • Zittern
  • Kältegefühl
  • Schmerzen aller Art
  • Muskelkrämpfe
  • Arthritis
  • Niedriger Blutdruck
  • Verdauungsstörungen
  • Infektanfälligkeit

Mentale Symptome eines Cortisolmangels:

  • Depressionen
  • Panik
  • Stressintoleranz
  • Ruhelosigkeit
  • benebeltes Denken
  • Vergesslichkeit

Dreamteams: Damit der Körper Cortisol produzieren kann, braucht er Helferlein. Eine Schlüsselrolle spielen Vitamin C, Vitamin B5 und Magnesium – diese Nährstoffe fördern die Synthese von Cortisol.

Adaptogene wie Rhodiola rosea, Taigawurzel und Süßholzwurzel können zur Regeneration der Nebenniere beitragen. Diese Wunderwuzzi-Pflanzen machen beides: Sie beruhigen und steigern gleichzeitig unsere Energie, ohne jedoch übermäßig zu stimulieren. Und: Adaptogene wirken genau dort, wo normalerweise Cortisol ausgeschüttet wird – an der Stressachse unseres Körpers.

Cortisolschmeichler