Testosteron – Entschlossenheit

Meine Devise: „Ich stehe mit beiden Beinen im Leben.“

Produktionsort: Testosteron ist das Alphatier unter den Hormonen und bringt Schwung ins Leben aller Menschen. Das Steroidhormon wird durch Umwandlung von Cholesterin gebildet und gehört zur Gruppe der Androgene. Männer produzieren zehnmal so viel Testosteron wie Frauen – und zwar zu 95 % in den Leydig-Zellen des Hodens und nur zu einem geringen Teil in den Nebennieren. Bei Frauen ist Testosteron ebenfalls wichtig – etwa als Vorläufer für die Synthese von Estradiol. Produktionsstätten im weiblichen Körper sind die Eierstöcke und die Nebennieren.

Funktionen: Allgemein genießt Testosteron ja keinen besonders guten Ruf – aggressiv, triebhaft und asozial soll es machen. Holen wir das Hormon doch mal auf die wissenschaftliche Anklagebank. Was passiert dann? Klarer Fall: Testosteron erhält einen Freispruch! Entgegen dem Klischee vom „Testosteronbolzen“ fördert das Hormon nämlich prosoziales und kooperatives Verhalten. Es wirkt sich positiv auf Stimmungslage, Motivation und Selbstwert aus. Kurzum: Testosteron zeigt Menschen auf freundliche Weise, wo es lang geht!

Außerdem regelt das Hormon alle Sexualfunktionen und hat ein wichtiges Wörtchen beim Fett- und Zuckerstoffwechsel sowie bei der Blutbildung mitzureden. Testosteron trägt zur Entwicklung und zum Wachstum des Muskelgewebes bei. Es fördert die Proteinsynthese und beeinflusst die Kraft unserer Muckis – inklusive der Muskeln rund um die Harnröhre. Testosteron kann so Blasenschwäche entgegenwirken.

Mangelt es an Testosteron?

Neben dem Alter haben auch Lebensstilfaktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum, Ernährungsverhalten und körperliche Fitness Einfluss auf den Testosteronspiegel – ebenso Verletzungen des Hodens oder des Gehirns. Außerdem können bestimmte Krankheiten wie Diabetes oder Adipositas mit einem Testosteronmangel einhergehen. 

Körperliche Symptome eines Testosteronmangels:

  • Erektionsprobleme
  • Prostatabeschwerden
  • verminderte Libido
  • nachlassende körperliche Leistungsfähigkeit
  • Blasenschwäche, Inkontinenz
  • Myome
  • nächtliches Wasserlassen
  • Osteoporose
  • Bluthochdruck

Mentale Symptome eines Testosteronmangels:

  • Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Energiemangel
  • Stimmungsschwankungen
  • Unentschlossenheit
  • erhöhte Reizbarkeit
  • geringe Stressresistenz
  • Depressionen
  • Ängste
  • Selbstwertprobleme
  • Schlafstörungen

Dreamteams: Die Bildung von Testosteron ist von einem zinkhaltigen Enzym abhängig. Ohne Zink kann dieser kleine Biokatalysator nicht richtig ar­beiten. Auch Selen, Magnesium und Vitamin D3 sind wichtige Kooperationspartner innerhalb der körpereigenen Testosteronwerkstätte.  

Testosteronschmeichler